Brasilien-Cooperative-Haltern e.V.
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PROFEC - Arbeit für Menschenrechte in der Baixada Fluminense

Kurz nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie erreichte uns ein Hilferuf von Dionízio, dem Gründer und Leiter des Projektes PROFEC. Dieser Verein hat seinen Sitz in der Baixada Fluminense, dem industriellen Vorort von Rio de Janeiro mit der höchsten Kriminalitätsrate in ganz Brasilien. Die Menschenrechte werden dort mit Füßen getreten, Diskriminierung und Intoleranz sind an der Tagesordnung. Die PROFEC setzt sich insbesondere für die Rechte von Kindern, Jugendlichen und Frauen ein. Dayse Alves und Francisca Elizene bieten Nachhilfeunterricht afür Kinder von 4 bis 13 Jahren an, es gibt Lesesäle und einige der Jugendlichen nehmen an einem Ballettunterricht teil. 

 

Auch die Arbeit mit und für die Mütter dieser Kinder, mehrheitlich alleinerziehend und schwarz, ist ein Arbeitsschwerpunkt der PROFEC. Die Unterstützung und Hilfestellung umfasst alle Bereiche des altäglichen Lebens, angefangen bei den Wohnverhältnissen, über Bildung und Erziehung bis hin zum Arbeitsplatz. Wobei die meisten Frauen in sogenannten prekären Beschäftigungsverhältnissen sind, also ohne eine legale Festanstellung.  

Im Mai haben wir uns angesichts wachsender Infektionszahlen entschlossen, auch die PROFEC mit Cestas Básicas zu unterstützen. Die Not war natürlich überall groß und wir konnten nicht allen helfen, aber gerade Vereine wie die PROFEC leisten eine wichtige und bedeutende Arbeit, die als eine Fortsetzung und Weiterführung dessen gesehen werden kann, was Bischof Dom Adriano mit dem Menschenrechtszentrum in den 80er Jahren begonnen hat.   

 

 

 

 

 

 

 

 

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