Brasilien-Cooperative-Haltern e.V.
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Fischerpastoral CPP

Bernardo Siry

Die Fischerpstoral geht zurück auf Pater Alfred Schnüttgen, der sich bereits  Ende der 60er Jahre für Fischer in Olinda und Recife engagierte. Bodenspekulanten, die Industrialisierung der Krabbenzucht und vor allem auch die zunehmende Wasserverschmutzung in den Mangroven machten den Fischern das Leben immer schwerer. Die einfachen Fischer waren und sind der Willkür der Mächtigen hilflos ausgesetzt. Polizei und Justiz stehen leider fast immer auf der Seite derjenigen, die das Geld und damit die Macht haben. Pater Schnüttgen setzte sich unermüdlich für die Fischer ein und verschaffte ihnen in der Öffentlichkeit und bei Behörden Gehör und eine Stimme. 1990 starb Pater Schnüttgen, seine Arbeit wurde von Bernardo Siry fortgesetzt.

Ein großes Problem machte die Ausbreitung des Zuckerrohranbaus und die damit verbundene Verdrängung der Kleinbauern Ende der 90er Jahre. In Sirinhaém, etwa 60 km südlich von Recife, wurde Druck auf die Bauern ausgeübt, weil auf ihrem Land Zuckerrohr angebaut werden sollte. Bernardo Siry setzte eine engagierte junge Dame vor Ort ein, um die Kleinbauern zu motivieren ihr Land nicht zu verlassen oder zu verkaufen. Unsere Brasilien-Cooperative hat dieses Projekt finanziell unterstützt und das Gehalt von Evânia (unten im Bild mit rotem T-Shirt) bezahlt. Leider wechselte sie nach etwas mehr als einem Jahr die Seiten. Aber auch das kommt eben in der Projekthilfe vor: dass sich engagierte Menschen korrumpieren lassen und letztendlich der Verlockung des Geldes nicht widerstehen können.

 

 

 

 

 

 

 

 

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