Brasilien-Cooperative-Haltern e.V.
Brasilien-Cooperative-Haltern e.V.

Willkommen auf der website der Brasilien-Cooperative

25.Mai 2024

 

Ende Mai haben wir mit einer kleinen Ausstellung am 75. Jubiläum des Könzgenhaus in Haltern teilgenommen. Es ist eine verbandspolitische Bildungsstätte der KAB, der katholischen Arbeitnehmerbewegung. Das Könzgenhaus versteht sich auch als entwicklungspolitische Bildungseinrichtung, und so kam auch unsere Brasilien-Cooperative ins Spiel. Es waren über 300 Gäste aus Politik, kirchlichen Verbänden und anderen Einrichtungen vertreten. Eine gute Möglichkeit, sich auszutauschen und zu vernetzen. 

Bernd, Martin, Lucky und Rainer mit Karl-Josef Laumann, dem Minster für Arbeit und Soziales in NRW

28. Februar 2024

 

Der Februar ist in Brasilien ein Monat der Feste und der Karneval bildet den krönenden Abschluss. Vor allem in Salvador ist es (anders als in Rio) ein Karneval der Straße, an dem Menschen aus allen Stadtteilen teilnehmen. Die öffentlichen Einrichtungen sind weitestgehend geschlossen, und das betrifft natürlich auch unsere Sozialprojekte. Jetzt, einige Tage nach der Karnevalswoche hat sich das Leben wieder normalisiert, die großen Ferien sind zu Ende und unsere Projekte haben ihren alltäglichen Betrieb wieder aufgenommen. Das ist für beide Seiten wichtig: für die Kinder und Jugendlichen und für deren Eltern. Viele leben in extremer Armut und sind auf diese Hilfe angewiesen. Allein die tägliche Schulspeisung ist für einige Familien ausschlaggebend, ihre Kinder in den Cluberê zu schicken. Dabei gibt es viele andere gute Gründe, die viele Eltern erst nach der Einschreibung ihrer Kinder freudig zur Kenntnis nehmen. 

Seit über 30 Jahren kümmern sich Margarida und Anna liebevoll um „ihre“ Kinder und leiten das Jugendzentrum Cluberê. Sie helfen den Kindern bei den Hausaufgaben, organisieren den Nachhilfeunterricht   und koordinieren die Kursangebote wie Sport, Musik, Tanz und Theater. In diesem Jahr sollen erstmalig Sprachkurse für Englisch und Spanisch hinzukommen. Eine gute Idee, denn der Tourismus in Salvador nimmt zu. Neben den beiden Leiterinnen sind weitere 7 Pädagogen/innen und eine Köchin im Cluberê tätig.

 

Direkt gegenüber dem Cluberê befindet sich die Kindertagesstätte São José Operário, in der jedes Jahr etwa 40 Kinder im Alter von 2 bis 5/6 Jahren untergebracht sind. Die älteren Kinder befinden sich in einem Vorschuljahr und lernen bereits hier das Alphabet. Das Gebäude wurde im letzten Jahr sehr gründlich renoviert, das Dach wurde teilweise erneuert und der hintere Teil des Gebäudes neu verputzt. Auch in der Kita gibt es eine Schulspeisung. 

Ende letzten Jahres ist auch der neu angelegte Schulgarten fertig geworden. Hier werden vor allem Gemüse wie Erbsen, Bohnen, Mais, Mandioka und Kräuter angebaut. Es ist ein Garten, in dem alle mithelfen können, Eltern, Lehrer und auch die älteren Kinder. Sie lernen, wie man aussät, Pflanzen bewässert, pflegt und erntet. Die Früchte des Gartens bereichern die Schulspeisung im Cluberê und in der Kindertagesstätte.

Das dritte Sozialprojekt ist die Escola Popular, eine Schule, die schon vor über 40 Jahren gebaut wurde. Sie ist für maximal 80-100 Kinder vorgesehen, in den letzten Jahren konnten allerdings drei von vier Klassenräumen aus baulichen Gründen nicht genutzt werden. In 2023 haben nur 24 Kinder die Escola Popular besucht. Die Schule wird in diesem Jahr renoviert und bis Ende des Jahres wieder voll funktionsfähig sein. 

Bericht der Projektpartner Emaús Novos Alagados
Ausführliche Informationen über die Aktivitäten und Fortschritte des Cluberê, der Kindertagesstätte und der Escola Popular in 2023
RELATÓRIO_2023_übersetzt.pdf
PDF-Dokument [742.9 KB]

Das folgende Video wurde 2022 von Lars Bussieck im Rahmen seines mehrmonatigen Praktikums bei unseren Projektpartnern Emaús in Novos Alagados (Salvador) gedreht. Es stellt sehr schön dar, in welchem Umfeld Emaús Novos Alagados tätig ist und welches die Ansätze sind, um die Lebenssituation der Menschen in der Comunidade zu verbessern.

Weihnachtsbrief
Weihnachtsbrief-Cooperative-2023.pdf
PDF-Dokument [1.0 MB]

4. Juli 2023

 

Liebe Brasilien-Freunde,

auf unserer Internetseite ist leider lange nichts passiert. Das bedeutet nicht, dass in unseren Projekten nichts passiert ist - ganz im Gegenteil. In den letzten Monaten wurden in unserem Jugendheim "Cluberê" nach gründlicher Renovierung auch die oberen Räume wieder in Betrieb genommen. Jetzt können neben Sport- und Musikunterricht wieder weitere Kurse angeboten werden. Es gibt auch ein aktuelles Video mit einem Rundgang durch den Cluberê. Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die den Cluberê nutzen, liegt inzwischen bei über 200 und hat sich in etwa verdoppelt. Sehr schön ist der neu gestaltetete Sportplatz geworden, der Anfang des Jahres einen Kunstrasen bekommen hat und jetzt für verschiedene Ballsportarten genutzt werden kann.

Der Sportplatz im Cluberê 2022

... und so sieht er heute aus


Dem Cluberê gegenüber liegt die Kindertagesstätte "São João Operário- Antonio Lazarotto". Dieses Gebäude kommt jetzt im zweiten Halbjahr dran, es muss dringend renoviert werden. Das Dach muss ausgebessert und die  Aussenwände neu verputzt und werden. Hinter der Kinderkrippe liegt ein ca. 550 qm großes Grundstück, auf dem gerade ein neuer Garten entsteht. Mutterboden wurde aufgetragen und die ersten Beete sind angelegt. Es gibt zwei Wassertanks, die zur Bewässerung genutzt werden sollen. Diese müssen gesäubert werden und sollen dann nach der Regenzeit einsatzbereit sein. 

Das Gelände, auf dem der Schulgarten entsteht (im Hintergrund das Gebäude der Kindertagesstätte)

Geraldo von Emaús (links) und Adriano, Biologe und praktischer Gärtner 

 

Ein Gärtner ist auch schon gefunden: Adriano hat Biologie studiert und betreibt ganz in der Nähe seinen eigenen Garten. Er wird dem Team der Kinderkrippe und dem Cluberê mit Rat und Tat zu Seite stehen. Adriano kennt sich bestens aus mit Pflanzengemeinschaften, hat in seinem Garten Hühner und einige Bienenstöcke, und ist überzeugt davon, dass man Gärten rein ökologisch betreiben kann. Schon vor einigen Monaten hat er damit begonnen, Pflanzen anzubauen, die auch der Humusbildung des Bodens dienen. 

In unserem neuen Garten gab es am 24.06. - wie im Nordosten tradionell üblich - passend zu São João die erste Ernte von Qiabo, Bohnen und Mais.   

 

Zur Zeit laufen unsere Vorbereitungen für unser Jubiläum, unsere Brasilien-Cooperative feiert am 5. August ihren 40.-ten Geburtstag. Genau an diesem Tag vor 40 Jahren kamen mein Freund Ludger Backmann und ich von einem längeren Aufenthalt aus Brasilien zurück. Wir hatten uns damals vorgenommen, bei der Finanzierung des Kinderdorfes von Pater Arnold zu helfen. Aus diesen Anfängen ist letzlich die Arbeit der Brasilien-Cooperative erwachsen, die bis heute an über 20 Hilfsprojekten mitgewirkt hat. Und wir haben uns fest vorgenommen weiter zu machen, solange wir über die finanziellen Mittel zur Projektunterstützung verfügen. An tollen Projektideen und der Notwendigkeit für soziale Unterstützung mangelt es nicht. Wir werden Euch an dieser Stelle ab sofort wieder regelmäßiger über alle interessanten Vorgänge und Neuerungen auf dem Laufenden halten!

Bernd Kemper

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Emaús Novos Alagados

Nicht alles, was die Ober- und Mittelschicht wegwirft, ist wirklich Müll. Viele Dinge lassen sich reparieren und recyceln. Genau hier setzt Emaús an: Viele brauchbare Dinge wie Kleidung, Möbel, Haushaltswaren und Elektro-geräte werden in eigenen Werkstätten repariert bzw. instand gesetzt und als Secondhand-Waren in der Favela verkauft. Bitte hier weiterlesen ..........

 

 

Jugendzentrum Cluberê

Seit dem Jahre 2011 fördern wir das Jugendzentrum Cluberê in Novos Alagados. Hier werden Sport-, Tanz-, Musik- und Capoeira-Unter-richt angeboten. Außerdem gibt es eine Hausaufgabebetreuung und Nachhilfeunter-richt. In der Favela sind oft beide Elternteile darauf angewiesen, den Familienunterhalt zusammen zu bekommen. Deshalb ist es wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen sich auch außerhalb der Schulzeit sinnvoll und kreativ zu beschäftigen. Hier weiter lesen .....

Strassenkinder Pequeno Nazareno 

Bernardo Rosemeyer setzt sich seit über 35 Jahren für Strassenkinder in Brasilien ein. Sein Ansatz geht weit über die urspüngliche Arbeit in den drei Kinderdörfern hinaus: mit seinem Team hilft er nicht nur Strassenkindern, sondern auch vielen sozial benachteiligten Familien. Ab April 2020 beginnt nun ein neuer Abschnitt für den Pequeno Nazareno: in einer Favela nahe des Hafens von Fortaleza wird ein neues Projekt in Angriff genommen. Hier geht's weiter...........

 

 

 

 

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Tel.: 02364-168019

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